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Literaturempfehlungen

Büchertisch der Jahrestagung 2021

ArchitekturpsychologieEine Einführung

Architekturpsychologie
Eine Einführung

Peter G. Richter (Hg.)(2016)

Der Text umfasst vier Teile. Im Teil I wird der theoretische Hintergrund von Mensch-Umwelt-Beziehungen aus psychologischer Perspektive beleuchtet. Teil II legt den Fokus auf Wahrnehmung und Erleben von Umwelten. Hier finden sich u.a. Kapitel zu kognitiven Karten, zu Raumsymbolik, Ortsidentität und Ortsbindung sowie Raum und Farbe. Im Teil III wird menschliches Handeln und Verhalten in der Umwelt betrachtet. Die Kapitel beschäftigen sich u.a. mit Territorialität und Privatheit sowie Dichte und Enge (Crowding). Der Teil IV widmet sich Methoden der Architekturpsychologie. Partizipative Ansätze der Planung und Gestaltung sowie ausgewählte Studien und Methoden bilden dessen Kern.

Architectural psychology in design education

 

Tanja C Vollmer (2017)

 

In C. Nickl-Weller (Ed.), Healing architecture. Forschung und Lehre – Research and Teaching

(pp. 210-219). Berlin: BRAUN.

Architectural psychology in  design education
Kompendium der Architekturpsychologie

Kompendium der Architekturpsychologie

Antje Flade (2020)

Dieses essential liefert planungsrelevante Informationen über architekturpsychologische Konzepte und empirische Ergebnisse zu den Wirkungsweisen gebauter Umwelten auf den Menschen und liefert Hinweise, wie die Beziehungen zwischen Mensch und gebauter Umwelt optimiert werden können.

Die Erkrankung des Raumes: Raumwahrnehmung im Zustand körperlicher Versehrtheit und deren Bedeutung für die Architektur.

Tanja C Vollmer & Gemma Koppen (2011)

„Leid ist eine Raumgestalterin mit Berufsverbot. Raumanthropodysmorphie das Stichwort der Neuzeit.“ Was haben Narben, Krusten, Doppelmembranen mit Architektur zu tun? Was der Ruf nach Festigkeit, Nützlichkeit und Schönheit unserer gebauten Umwelt mit Psychologie? Und was, wenn morgen der am sichersten geglaubte Raum auch Ihnen keinen Schutz mehr bietet? Tausende Bücher wurden über die Beziehung von Körper und Raum geschrieben, aber keines wagte sich an diese Fragen. In Die Erkrankung des Raumes untersuchen die Psychobiologin Tanja C Vollmer und die Architektin Gemma Koppen eine der wichtigsten und zugleich unberührtesten Beziehungen unserer Zeit: die zu unseren Räumen im Fall des Verlustes unserer körperlichen Gesundheit. Haben wir für diesen Fall Gehäuse, in die wir schlüpfen können? Häuser, die uns mit Leib und Seele neu beheimaten, Krankenhäuser, die unsere Genesung auch psychologisch unterstützen? Bei der Beantwortung dieser Fragen unternehmen die Autorinnen eine spannende und weitreichende Reise durch die Architektur, Psychologie, Biologie, Philosophie und Kunst.

Die Erkrankung des Raumes: Raumwahrnehmung im Zustand körperlicher Versehrtheit und deren Bedeutung für die Architektur.
Healing Art

Healing Art

Isabel Grüner (2019)

Mit einem deutschlandweit einzigartigen und zukunftsweisenden Kunstkonzept zeigt das Robert-Bosch-Krankenhaus in Stuttgart, wie Kunst einen Beitrag zum „Healing Environment“ leistet. Ob schwerkranke Patienten der Intensivstation, Besucher in öffentlichen Durchgangsfluren oder Mitarbeiter in sterilen Funktionsbereichen; jeder wird auf seine Weise von den insgesamt 48 künstlerischen Interventionen stimuliert. In dem Buch werden die vielfältigen Ansätze, Erfahrungen und Wirkungsmöglichkeiten der von 1998–2018 realisierten Kunstprojekte beschrieben und durch großformatige Abbildungen dokumentiert. Fachbeiträge aus den Bereichen Kunst, Design und Unternehmensphilosophie öffnen das Thema für einen interdisziplinären Ansatz und bieten einen Ausblick auf zukünftige Potenziale der Healing Art im internationalen Kontext.

Heilende Architektur: Wunsch oder Wirklichkeit?

Tanja C Vollmer (2018)

In einsichtigen Beispielen aus Vergangenheit und Gegenwart der Architektur von Gesundheitseinrichtungen und Krankenhäusern beleuchtet die Architekturpsychologin Tanja C. Vollmer den Begriff der ‚Heilenden Architektur‘. Die Schnittstellen technischer Wissenschaften und der Humanwissenschaften modellhaft aufzuzeigen und dabei deren kreuzbestäubendes Potential herauszuarbeiten, ist Ziel der Forscherin. Seit Jahren setzt sie sich für die wissenschaftsfundierte Architekturforschung ein, um „vom Trend zum nachhaltigen und ernstzunehmenden Entwurfskonzept zu gelangen“. Die Publikation entsteht in der Bertha Benz Reihe, zu der seit über 30 Jahren herausragende Frauen der deutschen Wissenschaft und Politik, wie Christiane Woopen und Angela Merkel, geladen werden, um aktuelle Forschungsdebatten einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen.

Heilende Architektur: Wunsch oder Wirklichkeit?
Architektur wahrnehmen Dr. Alexandra Abel

Architektur wahrnehmen

Alexandra Abel & Bernd Rudolf (Hrsg.)(2018)

Architektur beeinflusst uns wie kaum ein anderer Umweltfaktor. Eine intensive Beschäftigung mit ihr ist deshalb in unserem ureigensten Interesse. Architekten, Psychologen, Bildhauer, Kunstdidaktiker, Geschichts- und Medienwissenschaftler, Kunstgeschichts- und Erziehungswissenschaftler widmen sich in diesem Grundlagenwerk den unterschiedlichen Facetten der Architekturwahrnehmung und zeigen dadurch das Potential auf, das in einer Auseinandersetzung mit ihr liegt. So wird nachvollziehbar, was für Menschen geeignete Architektur ausmacht – über alle individuellen Präferenzen hinweg.

Der Band richtet sich an Architektur-Studierende, Architekten, Umweltpsychologen und andere Beschäftigte im Bereich der Architektur sowie ganz ausdrücklich an alle Architektur-Nutzer.

Mit Beiträgen von Alexandra Abel, Axel Buether, Andrea Dreyer, Yvonne Graefe, Roland Gruber, Jörg Kurt Grütter, Gemma Koppen, Rikola-Gunnar Lüttgenau, Luise Nerlich, Peter G. Richter, Bernd Rudolf, Caspar Schärer, Axel Seyler, Tanja C. Vollmer, Jessica Waldera und einem Vorwort von Ulf Jonak.

Raum für Nähe und Distanz. Raumwahrnehmung und Gestaltungspräferenz in der ambulanten Chemotherapie. 

Tanja C. Vollmer, Gemma Koppen & Ulrich Keilholz (2020) 

In: Thomas Schopperth, Christian Franzkoch, Andreas Werner, Tanja C.  Vollmer (Hrsg.): Psychoonkologie – Berührtsein zwischen Nähe und Distanz. dapo Jahrbuch 2019 (S. 77 – 87). Lengerich: Pabst Science Publishers.

Raum für Nähe und Distanz. Raumwahrnehmung und Gestaltungspräferenz in der ambulanten Chemotherapie.
Die geheimnisvolle Macht der Farben

Die geheimnisvolle Macht der Farben
Wie sie unser Verhalten und Empfinden beeinflussen

Axel Buether (2020)

Deutschlands führender Farb-Experte, Prof. Dr. Axel Buether, geht in diesem populären Sachbuch dem Geheimnis der Farben auf den Grund.
Sie sind nicht nur schön, sondern erfüllen als Produkt der Evolution lebenswichtige Funktionen für Natur und Mensch. Unablässig kommunizieren wir mit unserer Umwelt durch die Sprache der Farben, die insgeheim großen Einfluss auf unser Gefühlsleben, unser soziales Verhalten und unsere Gesundheit hat.

Öffnen wir die Augen, sehen wir – Farben! Die Welt ist bunt, Farben verleihen ihr Kontur und Form, aber nur zu einem Prozent verarbeiten wir sie bewusst. Axel Buether entlarvt sie als das größte Kommunikationssystem der Erde und erklärt, wie wir Menschen Farben wahrnehmen. Er beschreibt, wie sie unser Verhalten steuern, ohne dass wir es merken, und welche Rolle sie für unser Wohlbefinden, ja unsere Gesundheit spielen. Vor allem verrät er, wie Farben auf unsere Psyche wirken. Dazu nimmt sich Buether die 13 Grundfarben vor, spürt ihrer Symbolik in der Kulturgeschichte nach und schlüsselt ihre Effekte auf unsere Psyche auf.

Form Follows Needs. DesignBuild from the Perspective of an Architectural Psychologist. 

Tanja C . Vollmer (2020)

In V.S. Bader & A. Lepik (Eds.), Experience in Action. DesignBuild in Architecture (pp.72-76).

Stuttgart: Detail Verlag.

Form Follows Needs. DesignBuild from the Perspective of an Architectural Psychologist.
Partizipation macht Architektur

Partizipation macht Architektur

Susanne Hofmann (Hrsg.) (2014)

Unsere Gesellschaft beansprucht zunehmend Teilhabe an der Gestaltung unserer gebauten Umwelt. Ohne Partizipation der Bürger ist kaum noch ein größeres Bauprojekt durchsetzbar. Und in der Tat ist das Wissen der Nutzer über den Gebrauch und das Erleben von Räumen für Architekten ein wertvolles Werkzeug im Entwurfsprozess. Wie erfolgreiche Partizipation aussehen kann, zeigt dieser Band anhand einer im Praxistest entwickelten Methode, bei der die Kommunikation über und durch Atmosphären im Mittelpunkt steht. Realisierte Projekte der Baupiloten werden ergänzt von einer großen Bandbreite an Beteiligungsmöglichkeiten – aufbereitet als praktische Hinweise und offen für die eigene Anwendung. Damit lädt das Buch zum sofortigen Ausprobieren ein.

Partizipation macht Architektur richtet sich nicht nur an Architekten und Architekturvermittler, sondern auch an Kommunen, Verwaltungen und insbesondere an die Nutzer von Stadt und Architektur.

Klinik für Zukunft. Anthologie der Qualitativen Raumkonzepte für die Neue Kinder- und Jugendklinik Freiburg

Gemma Koppen & Tanja C Vollmer (2013 -2015)

2013 beauftragt das Universitätsklinikum Freiburg die Entwicklung evidenzbasierter Entwurfskriterien und Qualitativer Raumkonzepte (QRs) für den Neubau der Kinder- und Jugendklinik Freiburg. Im partizipatorischen Designansatz arbeiteten Vollmer und Koppen eng mit den Nutzer*innen und Expert*innen aus Medizin, Pflege und Entwicklungspsychologie zusammen. Heraus kamen völlig neuartige Lösungen, die Krankenversorgung und Architektur im Sinne einer ´Heilenden Umgebung´ verbinden. Sie sind in diesem Sammelband dargestellt. Der Sammelband wurde vom Amt für Vermögen und Bau, Baden-Württemberg dem Architektenwettbewerb als Entwurfsgrundlage beigefügt. Es ist die erste Publikation von Architektur-bzw. Raumkonzepten (QRs), die den Weg in einen Wettbewerb schafft und damit die Grundsteinlegung eines evidenzbasierten Designs für Kinder- und Jugendkliniken.

Klinik für Zukunft. Anthologie der Qualitativen Raumkonzepte für die Neue Kinder- und Jugendklinik Freiburg
Die „Aktivierende Stadtdiagnose“ als eine besondere Form der Organisationsdiagnose

Die „Aktivierende Stadtdiagnose“ als eine besondere Form der Organisationsdiagnose
Ein umwelt- und gemeindepsychologischer Beitrag für eine nachhaltige Stadt- und Gemeindeentwicklung

Cornelia Ehmayer (2014)

Die Methode ‚Aktivierende Stadtdiagnose‘ entstand, weil entsprechende Verfahren fehlten, mit denen Städte ganzheitlich diagnostiziert werden konnten. Die Diagnose dient dazu, in Städten eine nachhaltige Entwicklung im Sinne der Agenda 21 vorzubereiten und zu planen. Eine Besonderheit der qualitativen ausgerichteten Methode ist das Aktivieren von jenen Bewohnerinnen und Bewohnern, die an Stadtentwicklungsprozessen üblicherweise nicht teilhaben. Als ein zentrales Ergebnis wird das Kommunegramm vorgestellt, welches bildhaft das soziale Gefüge einer diagnostizierten kommunalen Einheit zeigt und die Basis für nachfolgende und dauerhaft nachhaltige Veränderungsprozesse darstellt. Während des letzten Jahrzehnts wurde das Verfahren der ‚Aktivierenden Stadtdiagnose‘ von der Autorin praktisch angewandt, theoretisch fundiert und kontinuierlich weiterentwickelt.

Designing Urban Health: The PAKARA Model

Gemma Koppen, Tanja C Vollmer & Katharina Kohler (2021)

In: Human Scale Remeasured. Berlin: Aedes Publisher

Die Ausstellung ´Human scale remeasured. Neue Maßstäbe für eine Architektur des räumlichen, wirtschaftlichen und ökologischen Zusammenlebens` wird kuratiert von ANCB, The Aedes Metropolitan Laboratory. Im Katalog zur Ausstellung werden beispielhafte Projekte und außergewöhnliche Konzepte von Architekt:innen und Planer:innen aus allen Teilen der Welt präsentiert, die das Ergebnis einer neuen Haltung spiegeln, Städte, Lebensräume und Arbeitswelten nicht nur ökologisch nachhaltig zu gestalten, sondern auch gesellschaftlich wie ökonomisch ausgewogen umzusetzen. Mit der Ausstellung und Publikation leistet der ANCB einen lösungsorientierten Beitrag, wie den Folgen eines ungebremsten Wachstums und kurzsichtiger Entscheidungen, die sich deutlich negativ auch auf die gebauten Lebensräume auswirken, begegnet werden kann.

Designing Urban Health: The PAKARA Model
Einführung in die Gestaltung von Schulbauten

Einführung in die Gestaltung von Schulbauten

Christian Rittelmeyer (2013)

Einen wesentlichen Teil ihres Lebens verbringen Lehrer wie Schüler in Schulbauten. Daher sollten Schulgebäude nicht nur menschenwürdig und angenehm, sondern auch lernfördernd erlebt werden, und nicht abstoßend, unsympathisch oder feindlich wirken. In gut gestalteten und ästhetisch wirkenden Schulbauten gelingen bessere Schulleistungen, die Zerstörungsbereitschaft der Nutzer nimmt ab und ihre Anfälligkeit für Erkrankungen sinkt. Daher ist es umso erstaunlicher, dass immer noch Schulbauten entstehen, die von denen, für die sie gebaut wurden, als lebensfeindlich, hässlich und bedrohend erlebt werden. Das Buch vermittelt grundlegende Einsichten in die internationale Schulbauforschung, es nennt zahlreiche Bewertungskriterien aus der Sicht von Schülerinnen und Schülern und es zeigt Möglichkeiten für eine zielführende Verständigung zwischen Architekten, Gestaltern und Nutzern. Zahlreiche Abbildungen verweisen auf gute Beispiele, aber auch auf gravierende und typische Fehler in der bisherigen Schulbauplanung.